Ziel unserer Arbeit ist es, die Lebenssituation möglichst vieler Menschen in Nepal zu verbessern.

 

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Über uns

Die Gründung des Vereines Namaste - social visions direct aid - im Jahre 2004, beruht auf einer zwanzigjährigen Initiative von Prof. Dr. Helmut Kirsch. Im Rahmen seiner Aktivitäten in Nepal setzte er viele notwendige Projekte zur Verbesserung der Lebensumstände vor Ort in die Tat um. So z.B. Bau von Schulen, die Organisation von Mikrokreditgemeinschaften, Milchviehwirtschaft, Bau von Brücken und Wasserleitungen, sowie Unterstützung im landwirtschaftlichen Bereich. 


Die Projektleiter des Büffelprojektes (v.li) Subash, Shila, Suraj und Shankar Lal Chaudhary sowie Barbara Kirsch

 

Das Hauptanliegen des Födervereins "Namaste" ist es, Spenden ohne Umwege über Verwaltungsapparate den Bedürftigen, insbesondere Frauen und Kindern, direkt zukommen zu lassen. Der Verein arbeitet in einem kleinen Rahmen direkt mit nepalesischen, regierungsunabhängigen Projektpartnern zusammen.
Es werden innovative und bewährte "Hilfe zur Selbsthilfe" -Projektkonzepte gefördert. Es ist das Ziel, die Lebensituation möglichst vieler Menschen zu verbessern.

 

Familie Chaudhary und die Projektleiter des Frauen-und Kinderprojektes, Savitri Sharma (2.v.li) und Elmira Risal (re. aussen)


Die Konzepte werden von uns in Bezug auf Durchführbarkeit / Nachhaltigkeit / angemessene Finanzierung überprüft. Wir arbeiten ausschließlich mit Partnern zusammen, die sich in langjähriger Zusammenarbeit als zuverlässig erwiesen haben.

 


Projektleiterinnen des Projektes für kriegstraumatisierte Kinder
(v.li.) Savitri Sharma, Dr.Nandita Sharma, Shoba Adhikary Wagley

 

Ein Beispiel: von 2005 bis 2007 betreuten wir ein Büffelprojekt in Kanchira, im südöstlichen Nepal (Tarai). Mehrmalige Besuche von der Vorsitzenden des Vereins, Barbara Kirsch, zur Sichtung des Ortes, sowie des persönlichen Kennenlernens von Organisatoren, Helfern und Teilnehmern sind für den Aufbau von gegenseitigem Vertrauen, sowie der Einschätzung der Situation für eine Zusammenarbeit unerlässlich.

Das Konzept und die Umsetzung:


Auf Kreditbasis (direkt an den Projektpartner überwiesene Spendengelder, die genau die Summe des geprüften Antrages umfassen und später so abgerechnet werden) wurden insgesamt 30 weibliche Jungbüffel gekauft. (Büffel dienen in Nepal als Milchlieferanten und werden als Transporttier und auf dem Feld eingesetzt) .
Erworben werden sie von Bauern/Bäuerinnen und den sozial schwachen/ausgegrenzten Dalits (Kaste der Unberührbaren). Die Büffel können nach etwa einem Jahr kalben. Die Kälber/Jungbüffel werden weiterverkauft, so dass der Kredit zurückgezahlt werden kann.
Jede/r Ausgewählte(r) schliesst einen Vertrag mit dem Projektleiter in Nepal, in dem die Übernahme der Verantwortung für das Tier und Projekt festgelegt wird. Die KäuferInnen verpflichten sich darin auch, einen bestimmten Prozentsatz des durch den Büffel erwirtschafteten Geldes für die Ausbildung ihrer Kinder aufzuwenden. Die Rahmenbedingungen wie z. B. tierärztliche Betreuung, Festlegung einer Gruppe verlässlicher ehrenamtlicher Helfer vor Ort, werden geklärt.
Der Kredit fliesst durch den Verkauf zurück in den Finanztopf des nepalesischen Vereines und soll zur Finanzierung weiterer Büffel dienen, um dann wiederum nach obigem Prinzip eingesetzt zu werden (Moneygenerating).

Die Abläufe und Finanzierung werden durch ein ausführliches Konzept, sowie dessen Dokumentation in der Umsetzungsphase transparent und nachvollziehbar. Regelmässige Kontakte und Berichte über den weiteren Verlauf werden von beiden Seiten vorrausgesetzt und gewünscht.